Michael Scherrer
Er analysiert die Gegner des FC Aarau
Rund 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trafen sich zum 10. «Tägu»-Treffen im Clubhaus-Beizli des FC Oftringen.
Bild: zvg
Oftringen Zum 10. Mal trafen sich ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des «Zofinger Tagblatts» im Clubhaus-Beizli des FC Oftringen zu einem gemütlichen Spaghettiplausch. Wie bei den bisherigen Zusammenkünften brauchte es auch diesmal kein grosses Unterhaltungsprogramm und keine besonderen Einlagen. Denn die eigentliche Unterhaltung bringt die Runde selbst mit: Es wird geredet, gelacht, diskutiert und in vergangenen, erfolgreichen Zeiten geschwelgt.
Was einst am Arbeitsplatz begann, hat sich zu einer schönen Tradition entwickelt. Seit dem ersten Treffen im April 2022 kommen die ehemaligen «ZTler» zweimal im Jahr zusammen. Nicht alle können bei jedem Anlass dabei sein, vor allem jene, die nach dem nicht freiwilligen Stellenwechsel noch immer im aktiven Berufsleben stehen. Doch die Verbundenheit ist geblieben. Das «Wir-Gefühl» von damals ist auch viele Jahre später noch deutlich spürbar.
Beim 10. Treffen im Clubhaus-Beizli des FC Oftringen waren rund 40 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei. Organisator Bruno Muntwyler konnte feststellen, dass damit beinahe das Personal eines kompletten grafischen Unternehmens versammelt war: Drucker, Setzer, Korrektoren, Redaktoren, Inserate- und Drucksachenverkäufer sowie Mitarbeitende aus Buchhaltung, Inserateabteilung, Finanzen und Ausrüsterei. Auch ehemalige Mitarbeiter der Druckerei Suter in Oberentfelden mit der Geschäftsleitung Markus Schenk und Ruedi Hasler gehören zur Runde.
Gemeinsam haben die Ehemaligen viele Veränderungen der Zeitungs- und Druckbranche erlebt. Ihre beruflichen Wege führten vom Bleisatz bis ins digitale Zeitalter – und mittlerweile auch zur Künstlichen Intelligenz (KI). Einige waren nur wenige Jahre beim «Tägu», andere verbrachten praktisch ihr ganzes Berufsleben dort.
Doch beim Treffen geht es längst nicht nur um vergangene Arbeitsjahre. Es geht um Menschen, um ehemalige Kolleginnen und Kollegen, mit denen man einen wichtigen Lebensabschnitt geteilt hat. Deshalb braucht es keine Bühne, keinen Referenten und kein vorbereitetes Unterhaltungsprogramm. Ein Tisch, ein Teller Spaghetti und genügend Zeit zum Reden reichen völlig aus.
Das 10. Alt-Tägumitarbeiter-Treffen ist vor allem eines: ein Wiedersehen unter Menschen, die viel miteinander erlebt haben. Die Zeiten haben sich verändert, die «ZT-Familie» in ihrer ursprünglichen Form gibt es nicht mehr. Aber Freundschaften, Erinnerungen und das besondere Gefühl, einmal Teil dieser Gemeinschaft gewesen zu sein, sind geblieben. «Nichts stirbt, was in Erinnerung bleibt.» Dieser Satz passt wohl selten so gut wie zum 10. Treffen der ehemaligen «Tägumitarbeiter».
Bruno Muntwyler
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