Ramona Härdi
Die Olympionikin wurde in Möriken-Wildegg feierlich empfangen.
In den vergangenen Tagen traten im Kanton Aargau Hausierer und falsche Handwerker wieder vermehrt in Erscheinung.
Symbolbild Chat GPT
Die Kantonspolizei Aargau warnt einmal mehr: Nicht nur am Telefon, auch an der eigenen Haustüre ist Vorsicht angesagt, wenn plötzlich ein unangekündigter «Handwerker» klingelt. Insbesondere ältere Menschen stehen im Fokus dieser dreisten Überumpelungstaktiken.
Kanton Aargau Am Dienstagnachmittag, 27. Januar 2026, erhielt ein 89-jähriger Aargauer einen Anruf eines angeblichen Bankangestellten. Es bestünde ein Problem mit seinem Konto, weshalb ein Fernwarteprogramm installiert werden müsse, um den Fehler zu beheben. Der überrumpelte Senior folgte der Anweisung, wonach die unbekannte Täterschaft anschliessend mehrere Abbuchungen von ingesamt über 50'000 Franken in Auftrag gab, bevor der Senior überhaupt wusste, was mit ihn geschah.
In letzter Zeit häufen sich die gemeldeten Fälle von Telefonbetrügereien im Kanton Aargau. Die Kantonspolizei warnt erneut vor dieser Masche, und es soll immer kritisch hinterfragt werden, was gefordert wird. Die Betrüger denken sich teilweise glaubhafte Lügen aus und setzen die Beteiligten stark unter Druck. In diesem geschilderten Sachverhalt soll der Anruf unterbrochen und bei der zuständigen Bank angefragt werden, ob das überhaupt möglich sei.
Im Allgemeinen gilt, niemals Passwörter und Bankdaten herauszugeben oder Fernwartungssysteme zu installieren, um auf das E-Banking Einblick zu verschaffen. Die Kantonspolizei appelliert dazu, mit nahestehenden Personen, insbesondere älteren Menschen, zu sprechen. Nur so können weitere Delikte verhindert werden.
Im Kanton Aargau sind auch vermehrt wieder falsche Handwerker unterwegs. Im Fokus der dreisten Diebe stehen insbesondere ältere Menschen, die der Überrumpelungstaktik nicht standhalten können. Die Kantonspolizei Aargau warnt deshalb eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Obschon sich die meisten Betrugsmaschen längst ins Internet verlagert haben, existieren weiterhin sogenannte analoge Betrugsformen, die per Telefon, Brief oder direkt an der Haustür begangen werden.
In den vergangenen Tagen traten im Kanton Aargau Hausierer und falsche Handwerker wieder vermehrt in Erscheinung. Die Täter gehen dabei planmässig und äusserst dreist vor. Sie klingeln an der Haustür und versuchen unter einem Vorwand, Zugang zur Wohnung zu erlangen. Dabei nutzen sie gezielt das Überraschungsmoment aus und setzen die betroffenen Personen gleichzeitig unter erheblichen Druck. So geben sie etwa vor, den Stromzähler ablesen zu müssen oder kurz die Toilette benutzen zu wollen, um folglich Zutritt zur Wohnung beziehungsweise zum Haus zu erhalten.
Während eine Person die Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft in ein Gespräch verwickelt und ablenkt, durchsucht ein Komplize unbemerkt die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nachdem die vermeintlichen Handwerker die Örtlichkeit verlassen haben, stellen die Geschädigten nicht selten fest, dass Bargeld, Schmuck oder Bankkarten fehlen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die durch das entschlossene und selbstsichere Auftreten der Täter verunsichert werden und sich dadurch beeinflussen lassen.
Echte Hausierer und Handwerker, die unangemeldet an der Haustür erscheinen, sind heutzutage selten geworden. Die Kantonspolizei Aargau mahnt daher zur Vorsicht. Gehen Sie nicht auf Gespräche mit verdächtigen Personen ein und lassen Sie sich an der Haustür weder zu einem Kauf noch zur Erteilung eines Auftrags überreden. Angebote sowie genannte Preise sind stets mit besonderer Sorgfalt zu prüfen. Unterschreiben Sie keine Dokumente, deren Inhalt Sie nicht vollständig verstanden haben, insbesondere wenn dabei Zeitdruck ausgeübt wird.
Gewähren Sie fremden Personen grundsätzlich keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und bewahren Sie keine grösseren Mengen an Bargeld zu Hause auf. Schliessen Sie im Zweifelsfall die Tür und wählen Sie umgehend den Polizeinotruf 117 (lieber einmal zuviel als zuwenig).
pd
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