Michael Hermann
referierte in Aarau im Hinblick auf die "Keine-10-Millionen-Schweiz!" -Initiative
Titus Fuchs (Beat Wormstetter, l.) und Stöffel Fuchs (Rolf Brunold) in einem tragikomischen Kammerspiel zum höchst aktuellen Thema "Aufmerksamkeit und Reichweite".
Bild: zvg
Mit «FUCHS. Ein Absturz. Ein Coup.» kommt ein tragikomisches Kammerspiel in den Spittel Küttigen, das sich mit einem Thema beschäftigt, das aktueller kaum sein könnte: Aufmerksamkeit und Reichweite.
Küttigen Im Zentrum steht Titus Fuchs, einst gefeierter Fernsehkoch und Medienliebling. Als er aus der Primetime verschwindet, bleibt ihm nur noch sein Bruder Stöffel, der zurückgezogen aus dem Keller heraus Seifen und Balsame von biohof-chrutig.ch verkauft. Gemeinsam starten sie einen Plan, um Titus zurück ins Rampenlicht zu bringen.
Was als verzweifelter Rettungsversuch beginnt, um Titus wieder ins Rampenlicht zu bringen, entwickelt eine eigene Dynamik. Während Titus mit seinem Absturz kämpft, erlebt Stöffel plötzlich einen Erfolg, den er so nie gekannt hat. Die Rollen beginnen sich zu verschieben.
Parallel dazu probt Regula, Bandleaderin mit eindrücklicher Stimme, im selben Keller. Sie hat den Raum gemietet – und wird damit ungewollt zum Störfaktor. Ihre Präsenz unterbricht Abläufe und bringt eine zusätzliche Dynamik ins Geschehen- Und auch hinter den Kulissen verschwimmen die Rollen: Techniker Peter wird Teil des Geschehens und greift dort ein, wo es nötig ist – oder eben gerade nicht.
«FUCHS. Ein Absturz. Ein Coup.» ist ein unterhaltsamer Theaterabend mit Humor und Nachdenklichkeit – nahe an der Realität, aber komplett überzeichnet.
Aufführungen im Spittel Küttigen am Freitag, 24. April, Samstag, 25. April und Freitag, 1. Mai, jeweils um 20 Uhr (Bar offen ab 19 Uhr). Zusätzlich eine Nachmittagsvorstellung am Dienstag, 5. Mai, um 17 Uhr (Bar ab 16 Uhr offen).
Tickets und weitere Informationen auf www.amrandebemerkt.ch.
pd
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